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Immer einen gesunden Cairn?

Ja, das wünschen wir uns Alle. Aber wie so oft im Leben, gehen nicht alle Wünsche in Erfüllung.

In der Regel ist der Cairnterrier ein sehr gesunder und robuster Hund. Aber trotzdem kann es vorkommen, dass er sich mit seiner ungestümen Fröhlichkeit verletzt oder das eine oder andere "Wehwehchen" hat.

Aus diesem Grunde möchte ich hier ein paar Tips geben, mit denen ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Auch werde ich Stellung zu dem Thema Kastration nehmen.

Diese Seite soll sich mit der Zeit zu einem kleinen Ratgeber für alle Hundefreunde, die meine Homepage besuchen, werden.

Hilfe Giftköder... was tun?

Bei Antenne Bayern wurde ein Doggysany Giftköderschutz vorgestellt. Dieser wurde gemeinsam mit einem Tierarzt entwickelt und näheres erfahrt Ihr unter folgendem Link:

http://www.tierbude.com/epages/61639004.sf/de_AT/?ObjectPath=/Shops/61639004/Products/TRGK001

17.06.2017 ... und es ist schon wieder passiert!


Diese beiden fünf Monate jungen, noch Welpen sollten als Geschwister glücklich in einer lieben Familie leben. Und gestern geschah, der wohl schlimmste Alptraum eines jeden Hundebesitzers. Bei einem schönen Abendspaziergang am Starnberger See findet Frodo in einem Gebüsch einen vermeintlichen Leckerbissen. Bevor Frauchen reagieren hat er diesen verschluckt. Auch schnelles Eingreifen konnte sein noch so junges Leben nicht retten. Er ist kurze Zeit später in der nahen Tierklinik verstorben.

Was kann man dagegen tun???

Nach meinem Empfinden sind diese Menschen krank und ihr Verhalten kann man nicht nachvollziehen. Es ist dem Leben gegenüber total verwerflich, so etwas zu tun, denn es trifft in jedem Fall Unschuldige.... dem getöteten Tier, sein ihn liebender Besitzer (in diesem Fall einem Kind, das sich schon sooo lange einen Hund gewünscht hat) und deren Umfeld. Es wird sogar in Kauf genommen dass ein Kind diesen Giftköder findet und ihn isst. Besonders mich als Züchter macht es wütend , denn ich denke man muss Hunde nicht mögen, aber man sollte ihnen respektvoll gegenübertreten und kann nicht wahllos Giftköder auslegen um Aufmerksamkeit zu erregen. 

Was können wir tun um unsere Tiere zu schützen?

Außer mit unseren Hunden zu arbeiten, Antigiftködertraining zu machen und  beim Spaziergang besonders wachsam zu sein, können wir mit unseren Mitmenschen respektvoller umgehen. Der Grund für den unerklärlich tiefen Hundehass liegt nicht selten im "falschen Verhalten" ignoranter Hundehalter. Ebenso wie wir liebevolle Hundehalter erwarten, dass man uns und unsere Lieblinge in Frieden leben lässt, sollten wir diese Menschen (die Hunde aus welchen Gründen auch immer nicht mögen) in Ruhe lassen und entsprechend Rücksicht nehmen.

Dazu gehört zum Beispiel:

  • Hundekot immer wegräumen
  • Hunde angeleinen, wenn uns andere Menschen mit und ohne Hund entgegenkommen
  • unseren Hund nicht ungefragt an anderen Menschen hochspringen lassen 
  • die Angst anderer Menschen vor Hunden nicht ignorieren
  • und schlicht Rücksicht nehmen auf unsere Mitmenschen, aus welchen die Hunde eben nicht mögen

In jedem Fall fehlt uns Menschen oft der gegenseitige Respekt, hier Hundebesitzer und "Menschen, die Hunde nicht mögen" ( nicht ALLE vergiften Hunde in ihrem Hass). Es mag vielleicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein und wird mit Sicherheit nicht jeden "Hundehasser" erreichen, aber mit gegenseitigem Respekt getreu dem Motto "Leben und leben lassen" lässt sich vielleicht der ein oder andere zum Umdenken bewegen. Wir Hundeliebhaber haben Rücksicht auf unsere Mitmenschen zu nehmen und diese wiederum haben uns und unsere Schätze zu respektieren. Wir haben zwar keinen Einfluss auf das Verhalten anderer Hundehalter, aber mit unserem eigenen Verhalten können wir das Bild des ein oder anderen Hundehassers vielleicht ändern. 

Lieber Frodo, du warst viel zu jung um zu gehen und wir wünschen dir eine schöne Zeit bis wir uns wiedersehn.


Das ist das letzte Bild von unserem Frodo.

Warten auf die Geburt!!!

Gestern ist die 15 Geburt bei uns nicht so verlaufen wie die anderen vorher. Warum ist das so???

Eine Geburt, egal ob Hund oder ein anders Säugetier ist immer ein Wunder der Natur und verläuft jedes Mal anders... einzigartig. Die Planung der Geburt beginnt schon mit Beginn der Läufigkeit der Hündin. Manchmal bekommt man den ersten Blutstropfen gar nicht mit und so ist es dann auch schwierig den richtigen oder besten Decktermin herauszufinden.

Nach der Hochzeit mit dem auserwähltem Rüden wird dann ein sogenannter Trächtigkeitskalender ausgedruckt, der mir sagt, was in den nun folgenden 9 Wochen in der Hündin passiert und was es zu beachten gibt. Auch wird der zu erwartende Geburtstermin errechnet. Bei Bertha waren wir am 7. und 9.11.2015 bei Carlo zur Hochzeit. Es hat alles gut geklappt und der errechnete Geburtstermin sollte der 8.1.2016 sein. Hierbei wird der erste Decktermin zur Berechnung hergezogen. Die Spermien des Rüden können lebensfähig bis zu einer Woche in der Hündin verweilen. Somit ist die Befruchtung der Eizellen bis ca. 16.11.2016 möglich gewesen und deshalb kann der Geburtstermin von dem errechneten 63. Tag auf den 72. verschoben sein. Das heißt, wir waren mit Bertha durchaus im Normalbereich. Nun hat es aber nur ein Spermien geschafft eine Eizelle zu befruchten und unsere Bertha hat sich bei der Gelegenheit gleich einmal 1,8 kg angefressen... sie hatte ja genug Platz im Bauch. Mai war die verfressen.

Es kommt zwar selten vor, dass beim Hund nur ein Welpe geboren wird, aber ab und zu ist es so. Jedoch steigt mit der Anzahl der Welpen das Hormon, welches die Geburt auslöst und wenn da nur ein Welpe ist, dann kommt wenig Hormon und die Geburt kommt nicht in Gang. So wird es wohl bei Bertha gewesen sein. Wir sind jedenfalls sehr froh, dass Bertha und der kleine Oskar Prinz von der Leachardhöhe, die ganze Sache gut überstanden haben.

Was haben wir daraus gelernt? Wenn der Bräutigam nicht so weit weg wohnt, dann lassen wir den Beiden beim nächsten Mal, was aber bei Bertha nicht mehr der Fall sein wird, einfach den Spaß nochmal zu "Poppen" ;-)

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Trauriger Anlass für diesen Tipp... Unser lieber Bruno ist gestorben weil er etwas vergiftetes von der Straße gefressen hat. Wir werden ihn immer in guter Erinnerung behalten, denn er war jedes Jahr für 4-5 Wochen bei uns und hat Urlaub gemacht.

                                                                                                                 
Dieses Hundebettchen und sein Nanu hat er geliebt.Im September 2015 bei uns im Garten.

Abfälle von der Straße - Das Revier beanspruchen!

Damit Dein Hund die Selbstbedienung von der Straße unterlässt, nutzt Du am besten Futter als Reiz, um ihn in Versuchung zu bringen, eine von Dir vorgegebene Grenze nach vorne zu überschreiten. Läuft Dein Hund an Deiner Seite, stopp ab und werf ein paar Futterbrocken vor Dir auf den Boden. Akzeptiert Dein Hund diese Grenze, wird er das Futter nicht anrühren, ansonsten wird er sich, ohne weiter darüber nachzudenken, auf das Futter stürzen wollen. In diesem Moment grenzt Du ihn ein und drängst ihn zurück. Gib ihm dann bei lockerer Leine den Weg wieder frei, um zu sehen, ob er Deine Eingrenzung anerkannt hat. Wenn er hinter Dir bleibt, führ ihn langsam an die Futterstücke heran. Geht er mit der Schnauze nach unten, stell Deinen Fuß davor und verhinderte damit, dass er das Futter aufnehmen kann. Schaut er Dich daraufhin an , bekommt er Futter aus Deiner Hand. Versucht er erneut das Futter vom Boden zu erreichen, dann grenze ihn wieder ein. Wenn er es anerkannt hat, dass Du das Futter für Dich beanspruchst, wird er es nicht anrühren und über das Futter laufen, ohne zu versuchen es aufzunehmen. Er lernt so, dass er ausschließlich Futter von Dir bekommt und nicht von der Straße. Es ist Dein revier; also gehört auch alles, was sich darin befindet, dir und nicht deinem Hund.

Mach diese Übung auch auf der Wiese, Sandboden, einfach überall. Der Hund lernt situativ und Du solltest das Tabu deshalb auf verschiedenen Untergründen üben. Bekommt er von Dir eine gleichwertige Alternative, wird es ihm leichter fallen, Essensreste, die auf der Straße liegen, auch dort zu belassen.

1. Leidiges Thema Kastration

Unfassbar für uns... unsere liebe Aisha sollte noch mindestens 10 Jahre Prinzessin sein, die richtige Familie hatten wir gefunden ... und dann

.... haben wir unsere geliebte Aisha für immer verloren. Ihr Herz hat bei einer Kastration einfach aufgehört zu schlagen. Was für ein sinnloser Tod!

"Lebe wohl!  Wir versuchen zu tragen, was nicht zu ändern ist."  

Denkt bitte nicht, dass die Kstration eine Routineoperation ist. Informiert Euch ganz gut, bevor ihr diese Entscheidung trefft. Aisha war eine ganz gesunde und lebensfrohe Hündin. Das kann so ... jedem passieren.

Die Kastration an einem gesunden Hund ist nach aktuellem Tierschutzgesetz nicht erlaubt... das sollte man wissen.

Hier noch einmal mein Standpunkt!!!

Vielleicht hat es aber den Sinn, dafür zu sorgen, dass andere sich mehr Gedanken zum Thema Kastration machen und nicht gleich dem Tierarzt glauben, wenn er sagt, dass nichts passieren wird.

Ich bin generell gegen Kastration, wenn nicht eine medizinische Indikation das notwendig macht. Der Gesetzgeber hat mit dem Tierschutzgesetz einen sehr engen Rahmen für die Durchführung der Kastration gesetzt. Nachfolgendes Buch möchte ich jedem empfehlen, der mit dem Gedanken spielt seine Hündin bzw. seinen Rüden kastrieren zu lassen. Es werden auch für Nichtfachfrauen und -männer tiefe Einblicke in den Hormonhaushalt von Hündin und Rüde gegeben. Letztendlich wird deutlich, was für ein schwerwiegender Eingriff eine Kastration bei Hunden beiderlei Geschlechts darstellt und welche Folgen sie haben kann. Unsere Aisha ist dabei für immer von uns gegangen und wir sind erfüllt von tiefer Traurigkeit. Sie war ein sehr lebenslustiges , gesundes und aktives Mädchen und wäre im Juni erst 5 Jahre alt geworden. Wir werden sie immer in unserem Herzen haben.Dies wird nur leider allzu oft von den Tierärzten ignoriert.

Buchtip: KASTRATION und Verhalten beim Hund

1. Parasitenbefall (Flöhe, Zecken, Ungeziefer), Räude oder Pilzbefall!

Wenn man regelmäßig mit seinem kleinen Freund spazieren geht und auch Kontakt zu anderen Hunden oder tieren hat, kann es vorkommen dass unser kleiner Liebling "Besuch" im Fell hat. Es gibt natürlich immer die chemische Keule, jedoch belastet sie in jedem Fall auch unseren Hund.

Deshalb empfehle ich, vorallem beim Welpen und Junghund ein alternatives Pflegemittel. EXNER Petguard (kann auch bei Katzen und anderen Haustieren angewendet werden.

Es handelt sich hier um ein Pflegemittel mit natürlichen Wirkstoffen auf Molkebasis, diese fördert die Gesundheit ihres Tieres.

Anwendung: Gesamtes Tier oder einzelne Stellen mit der Lösung intensiv einsprühen. Einwirkzeit ca. 20 Minuten bis zur Trocknung. Ein Auswaschen ist nicht erforderlich!Auskämmen oder Ausbürsten nach belieben.                       

Zusammensetzung: Wasser,Fett,Molkeneiweiß,Zucker-Monohydrat,Hilfsstoffe

Wirkungsweise: Parsiten verkleben und können nicht mehr athmen und sterben ab.

Bezug und Kosten: Bei Zooplus erhältlich für 9,90€


2. Darmkatarrh - Durchfall

Je nach Schädigung des Darmes ist der Stuhl breiig oder wässrig, schleimig oder gar mit Blut vermischt.

Hunde in recht guter Verfassung lässt man fasten (jedoch keinen Welpen) und verabreicht ihnen eine passende Arzenei. Bei Hunden mit weniger guter Verfassung, sowie Welpen verabreicht man zusätzlich eine Diät.

Diätvorschriften:

- kein Fett, keine Milch, kein Zucker, kein Gemüse und keine Knochen.

- dafür gibt es Schleimsuppen aus Reis oder Graupen und als Getränk ein schwacher schwarzer Tee oder eine Mischung aus Kamille, Fenchel und Pfefferminz. Es kann auch ein wenig Zwieback eingebrockt werden.

- in den folgenden Tagen folgt dann, mageres durch den Wolf gedrehtes Fleisch (Rind, Kalb oder Geflügel), Fleischbrühe ohne Fett, ein Ei und ein wenig Kochfisch. Als Beimischung kann man gekochte Kartoffeln und Karotten stampfen oder gekochten Reis geben.

Homöopathische Arzneimittel:

Ipecacuanha C 6 - alle 2 Stunden 3 Kügelchen auf die Zunge geben.

Pulsatilla D4 - D6 - ist bei allen schleimigen Durchfällen, bei denen kein Stuhl dem anderen gleicht, da er eine andere Farbe oder ein anderes Aussehen hat, aber immer schleimig ist. Die Ursache ist hier zu fettes Futter aber auch Obst.

Podophyllum D4 - bei wässrigen Stuhl, der aus dem After weit wegschießt, besonders morgens und nach der Futteraufnahme. Hierbei handelt es sich um einen Dünndarmkatarrh.

Sulfur D6 - wenn nur am morgen Durchfall und sonst nicht.

Arsenicum album D6 - wenn Durchfall mit schneller Erschöpfung und rascher Abmagerung einhergeht. Der Stuhl stinkt aaashaft  und kann mit Blut vermischt sein. Diese Hunde trinken öfter, aber wenig und sie erbrechen es bald wieder. Hier ist natürlich ein Tierarztbesuch unumgänglich.

Dieses Mittel gibt man auch, wenn eine Vergiftung vermutet wird oder verdorbene Nahrung aufgenommen wurde. Es is immer das Mittel der ersten Wahl , wenn der Hund Wurst- und Fleischwaren von der Straße aufgelesen hat, oder Eis, Schnee, zu kaltes Wasser oder gefrohrene Gräser aufgenommen hat.

Bleibt der Durchfall länger als 2 Tage, sollte unbedingt ein Tierarzt konsultiert werden!

Bleibt eine Schwächung des Afterschließmuskels nach einer Durchfallerkrankung zurück, das heißt, verliert der Hund unkontrolliert Stuhl, kann man einige Tage dreimal täglich Causticum D12 oder Aloe D12 geben. Es wird bald helfen.

3. Erbrechen:

Einfaches Erbrechen von unverdautem Futter ist ganz normal, das ist eine Selbstheilungsmaßnahme des Organismusses und braucht nicht behandelt werden. Hört das Erbrechen jedoch nicht bald auf, sollte der Hund einen Tag fasten und erhält stündlich Ipecacuanha D6. Dieses Mittel kann man auch geben, wenn das Erbrechen  durch chemische MIttel, wie Sulfonamide, Penicillin oder Cortison entwickelt hat.

Oft fressen Hunde auch Gras und leiten damit das Erbrechen ein. Dies ist ein ganz natürlicher Vorgang und sollte nicht unterbunden werden. Es handelt sich hier um eine Selbstreinigung.

Erbricht Ihr Hund ca. 2 Stunden nach Futteraufnahme und frisst dieses gleich wieder kann Nux vomica D6 helfen.

Bei eine Komination von Erbrechen und Durchfall ist in jedem fall der Tierarzt aufzusuchen.